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Die erfolgreichsten Fahrer in der Geschichte der Formel 1 – Motorsport-Blog

Der erfolgreichste Fahrer in der Geschichte der Formel 1 ist Michael Schumacher. Bei insgesamt 307 Grand-Prix-Starts entschied er sieben Weltmeisterschaften für sich und errang 91 Rennsiege. Darüber hinaus hält er die meisten weiteren Rekorde in der Formel 1.

Mit den einzelnen Epochen der Formel 1 werden jeweils unterschiedliche Fahrer verbunden:

Die frühen Jahre der Formel-1-Geschichte wurden von den Rennfahrern Giuseppe Farina, Juan Manuel Fangio, Alberto Ascari, Stirling Moss, Mike Hawthorn, Tony Brooks und Jack Brabham dominiert. Fangio war dabei mit fünf Weltmeistertiteln und zwei Titeln als Vizeweltmeister am erfolgreichsten.

Mit Bruce McLaren, Graham Hill, Jim Clark, John Surtees, Denis Hulme, Jackie Stewart, Jochen Rindt, Jacky Ickx, Clay Regazzoni, Emerson Fittipaldi, Ronnie Peterson und einigen anderen bestimmten zahlreiche Rennfahrer das Geschehen der folgenden Jahre.

Mitte der 1970er-Jahre begann die Ära von Niki Lauda, Mario Andretti, Alan Jones, Carlos Reutemann und Gilles Villeneuve. Des Weiteren konnte Lella Lombardi als erste Pilotin in die Punkteränge fahren.

Anfang der 1980er-Jahre dominierte Nelson Piquet. Die weiteren Jahre wurden insbesondere von Alain Prost, Ayrton Senna und Nigel Mansell sowie von Gerhard Berger und Riccardo Patrese bestimmt. Nach dem Tod von Ayrton Senna, zu Beginn der Saison 1994, begann die Ära von Michael Schumacher. Weitere herausragende Fahrer waren Damon Hill, David Coulthard, Jacques Villeneuve und Mika Häkkinen. 2005 und 2006 konnte schließlich Fernando Alonso die Formel-1-Weltmeisterschaft für sich entscheiden, 2007 wurde es Kimi Räikkönen, 2008 Lewis Hamilton, 2009 Jenson Button, 2010, 2011, 2012 und 2013 Sebastian Vettel.

In der Formel-1-Geschichte gab es auch Frauen, die an Rennen teilnahmen: 1958 startete Maria Teresa de Filippis zu drei Rennen und von 1974 bis 1976 fuhr Lella Lombardi in der Formel 1.[5]

Einen Überblick über die erfolgreichsten Fahrer der Formel-1-Geschichte bietet die Liste der Formel-1-Weltmeister und die Liste der Formel-1-Rennfahrer, eine Zusammenstellung sämtlicher jemals in der Formel 1 angetretenen Fahrer.

via Formel 1.

Ablauf eines Rennwochenendes in der Formel 1 – Motorsport-Blog

Ein Grand Prix beginnt am Freitag mit zwei freien Trainingseinheiten (Ausnahme: beim Grand Prix von Monaco finden die ersten beiden Trainingseinheiten am Donnerstag statt), die je 90 Minuten dauern.
Der Samstag beginnt mit dem dritten Freien Training, das eine Stunde dauert.

Danach beginnt das Qualifying. Es ist seit der Saison 2006 in drei Teile eingeteilt, seit 2008 erstreckt sich der erste Lauf über 20 Minuten, der zweite über 15 Minuten und der dritte über 10 Minuten. Im Qualifying werden die Startplätze für das Rennen am Sonntag ausgefahren. Der Modus wurde seit der Saison 2003 bereits mehrfach geändert. Aktuell (Stand: Saison 2010) entscheidet ein dreiteiliges Ausscheidungsrennen über die Startplätze (vgl. aktuelles Reglement). Während und nach dem Qualifying dürfen keine technischen Veränderungen mehr vorgenommen werden. Nach dem Qualifying folgt eine Pressekonferenz, an der die drei bestplatzierten Fahrer teilnehmen müssen.

Das Rennen beginnt mit einer Einführungsrunde, zu der sich die Fahrer im Starterfeld bereits in der Reihenfolge der Qualifying-Ergebnisse aufstellen. Die Startfreigabe erfolgt durch eine über dem Starterfeld angebrachte, aus fünf Ampeln bestehende, Signalanlage. Dabei werden die fünf Rotlichter nacheinander aktiviert. Nach dem Erlöschen aller fünf Lichter ist der Start freigegeben.

Boxenstopp von McLaren beim Malaysia-GP 2006

Während des Rennens können die Fahrer seit 2010 nicht mehr nachtanken; nur für Reifenwechsel und kleine Reparaturarbeiten werden Boxenstopps eingelegt. Dabei kann die Wahl des richtigen Zeitpunktes entscheidend für den Erfolg des Fahrers sein, da sowohl der Zustand der Reifen als auch das durch die Benzinmenge beeinflusste Gewicht des Fahrzeugs großen Einfluss auf die möglichen Rundenzeiten haben. Bei Regenrennen ist außerdem zu planen, wann auf welchen Reifentyp gewechselt wird. An einem regulären Boxenstopp sind 18 Teammitglieder (Mechaniker) beteiligt: zwei Mechaniker zum Aufbocken des Fahrzeugs, jeweils drei Mechaniker pro Reifen zum Reifenwechseln sowie jeweils ein Mechaniker zum Säubern des Visiers und zum Signalisieren des Endes des Boxenstopps. Ebenfalls werden zwei Mechaniker gebraucht, um die Kühlereinlässe von Fliegen, Staub und Sonstigem zu reinigen, da der Kühler sonst keine optimale Wirkung erzeugen kann, was mit einem Motorschaden enden kann. Vor 2010 waren zudem noch zwei Mechaniker zum Betanken beteiligt.

In Gefahrensituationen, zum Beispiel bei sehr starkem Regen oder wenn nach einem Unfall ein defektes Fahrzeug bzw. Teile davon die übrigen Rennfahrer gefährden können, entscheidet die Rennleitung über eine Safety-Car-Phase. Dabei setzt sich das Safety Car vor das führende Fahrzeug und regelt damit das Tempo auf eine sichere Geschwindigkeit runter. Während der Safety-Car-Phase darf nicht überholt werden. Die hier gefahrenen Runden werden genauso wie andere Rennrunden gewertet, d. h. führt ein Rennen über 50 Runden und werden dabei fünf Runden im Safety Car abgehalten, so können lediglich 45 Runden in Renngeschwindigkeit gefahren werden. Das Safety Car wird seit der Saison 2000 vom deutschen Rennfahrer Bernd Mayländer gefahren. Wenn ein Rennen nach zwei Stunden noch nicht beendet ist, folgt ein Rennabbruch. Wenn 75 Prozent oder mehr des Rennens absolviert wurden, wird die volle Punktzahl vergeben, wenn der Führende mindestens zwei Runden absolviert hat, wird die halbe Punktzahl vergeben. Legt er weniger als zwei Runden zurück, geht das Rennen nicht in die Wertung ein. Ein Rennabbruch kann auch wegen zu starken Regens (wie am Nürburgring 2007) erfolgen.

via Formel 1.

Über 50 Jahre der Geschichte der Formel-1-Weltmeisterschaft – Motorsport-Blog

Die Formel 1 wird seit der Saison 1950 jährlich als Weltmeisterschaft ausgetragen und besteht derzeit (Stand 2013) aus 19 Einzelrennen, die jeweils als Grand Prix deutsch Großer Preis bezeichnet werden. Die einzelnen Rennergebnisse werden anhand eines Punktesystems gewertet. Seit der ersten Formel-1-Saison wird der Weltmeistertitel an den Fahrer vergeben, der in der Summe aller gewerteten Rennen am Saisonende die höchste Punktezahl erreicht.

An der Weltmeisterschaft nehmen Konstrukteure in Teams teil, welche jeweils zwei typgleiche Rennwagen und damit zwei Fahrer einsetzen müssen. In der Regel bestreiten die Fahrer eine gesamte Saison ausschließlich für ein Team. Fahrerwechsel innerhalb der Saison sind zwar möglich, finden jedoch eher selten statt – meist dann, wenn ein Stammfahrer verletzt ausfällt. Voraussetzung für die Teilnahme eines Fahrers bei einem Formel-1-Rennen ist die von der FIA vergebene Superlizenz.

Seit der Saison 1958 wird neben dem Fahrerweltmeister auch ein Team als Konstrukteursweltmeister ausgezeichnet. Diese Wertung berechnet sich pro Rennen durch die Addition der von den jeweiligen Fahrern erzielten Punkte.

Fahrer- und Konstrukteursweltmeisterschaft werden heute parallel ermittelt, in der Vergangenheit zählten aber teilweise auch Rennen mit anderen Fahrzeugen (Formel 2, Champ Car) zur Fahrer-WM. Zudem waren nicht immer alle Rennen mit F1-Fahrzeugen automatisch WM-Läufe. So gab es beispielsweise noch bis Anfang der 1980er-Jahre zahlreiche Rennen in Goodwood, Oulton Park oder der Stuttgarter Solitude, bei denen keine WM-Punkte, sondern lediglich Preisgelder vergeben wurden.

Amtierender Fahrerweltmeister aus der Saison 2013 ist der Deutsche Sebastian Vettel im Red Bull-Renault. Die Weltmeisterschaft 2013 endete am 24. November mit dem Großen Preis von Brasilien.

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Formel 1 – was es zu wissen gilt – Motorsport-Blog

Was ist die Königsklasse des Automobilsports? Was versteht man unter dem Begriff Formel 1?

Die Formel 1 (kurz auch F1) ist eine Zusammenfassung der Regeln, Richtlinien und Bedingungen, in deren Rahmen die Formel-1-Weltmeisterschaft (offiziell FIA Formula One World Championship), eine vom Automobil-Dachverband Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) festgelegte Formelserie, ausgetragen wird. Die Formel-1-Weltmeisterschaft ist die höchstrangige von der FIA veranstaltete Rennserie des Formelsports. Sie wird als Königsklasse des Automobilsports bezeichnet, da sie den Anspruch erhebt, die höchsten technischen, fahrerischen, aber auch finanziellen Anforderungen aller Rennserien an Fahrer und Konstrukteure zu stellen.

via Formel 1.

Formel 1: Ecclestone muss Macht abgeben – Motorsport-Blog

Er werde sich „energisch verteidigen“ – Bernie Ecclestone muss in München wegen Korruptionsverdachts vor Gericht. Er soll einen Vorstand der BayernLB geschmiert haben, so der Vorwurf. Die Betreibergesellschaft der Rennserie zieht Konsequenzen: Ecclestone ist nur noch fürs Tagesgeschäft zuständig.

Die Formel 1 zieht Konsequenzen aus der Anklage gegen ihren Chef: Bernie Ecclestone gibt seinen Direktorenposten im Vorstand des Mehrheitseigners ab und wird künftig nur noch für das Tagesgeschäft zuständig sein. Das teilte das Betreiberunternehmen Delta Topco Limited mit. Um größere Verträge und andere wichtige Geschäftsangelegenheiten kümmern sich nun Verwaltungsratschef Peter Brabeck-Letmathe und sein Stellvertreter Donald Mackenzie selbst. Ecclestone arbeite ab sofort unter verstärkter „Überwachung und Kontrolle“, bis die Vorwürfe gegen ihn geklärt seien, hieß es.

Hintergrund der Personalie: Ecclestone muss sich in Deutschland vor Gericht verantworten. Das Landgericht München ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen den umtriebigen

Briten wegen Bestechung und Anstiftung zur Untreue zu. Die Strafverfolger werfen dem einflussreichen Sportmanager vor, er habe im Zusammenhang mit dem Verkauf der Formel-1-Anteile der BayernLB vor acht Jahren einen Vorstand der Bank bestochen.

via Formel 1: Ecclestone muss Macht abgeben.